Blaumeise

Cyanistes caeruleus

Die Blaumeise gehört zu den bekanntesten und beliebtesten heimischen Singvögeln. Mit ihrem auffälligen blauen Kopf, den gelben Bauchfedern und der lebhaften Art ist sie in vielen Gärten, Parks und Wäldern Mitteleuropas ein häufiger Gast. Besonders charakteristisch ist die schwarze Augenbinde, die ihr ein lebhaftes Aussehen verleiht.

Blaumeisen sind äußerst geschickte Kletterer. Sie turnen kopfüber an dünnen Zweigen, um an Insekten, Larven und Spinnen zu gelangen. In der kalten Jahreszeit stellen sie ihre Ernährung um und nehmen vermehrt Samen, Nüsse und Fettfutter an, was sie zu regelmäßigen Besuchern an Futterhäuschen macht. Dabei zeigen sie sich neugierig, flink und oft erstaunlich mutig.

Die Vögel brüten bevorzugt in Baumhöhlen, nehmen aber auch Nistkästen gerne an. Ein Gelege umfasst meist sieben bis zehn Eier, die vom Weibchen bebrütet werden. Die Jungen wachsen schnell heran und werden von beiden Eltern mit unermüdlichem Einsatz gefüttert.

Als wichtiger Insektenvertilger leisten Blaumeisen einen bedeutenden Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht. Gleichzeitig erfreuen sie den Menschen durch ihr fröhliches Gezwitscher und ihr quirliges Verhalten. Wer einen naturnahen Garten gestaltet, bietet der Blaumeise nicht nur Nahrung und Schutz, sondern erhält auch einen lebendigen, farbenfrohen Mitbewohner.

(Vogelgesang: Jerome Fischer, XC616178. Erreichbar unter www.xeno-canto.org/616178; Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0)

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